Gruppe Bashkowsky

Good Night Buschkowsky Pride!


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Die Gruppe Bashkowsky sagt Danke für die schöne Zeit

Im September 2012 fand sich anlässlich der Vorveröffentlichung des Buches “Neukölln ist überall”, des Bezirksbürgermeisters von Neukölln, Heinz Buschkowsky, die Gruppe Bashkowsky zusammen. Uns einte die Empörung über das diffamierende Werk eines Mannes, der Menschen nach ihrer Herkunft beurteilt und unseren Bezirk Neukölln als Bürgerkriegsgebiet darstellt. Von Anfang an erfuhren wir eine breite Unterstützung durch Menschen in Neukölln, die ebenso empört waren über die verzerrende Darstellung der Realität seitens von Heinz Buschkowsky.

Allen Widerständen trotzend gelang es uns in den letzen 4 Monaten soziale Initiativen und Einzelpersonen dazu zu motivieren, ihre Angst und Isolation zu überwinden und ihre Stimme gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung zu erheben. Die Gruppe Bashkowsky hat einen Stein ins Rollen gebracht, der jetzt von anderen weiter und verstärkt am Rollen gehalten wird. Mit unserer Arbeit haben wir eine Sensibilisierung der Bevölkerung in Neukölln erreicht und gezeigt das Widerspruch und Widerstand gegen die bestehenden Verhältnisse nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Wir sind nicht allein und wenn wir zusammenstehen, dann können wir den Fallstricken und Diffamierungen trotzen und daraus einiges an Kraft und Wut gewinnen.

Die letzten 4 Monate waren eine Zeit voller Spaß und Arbeit, die wir nicht missen wollen. Da wir nun den Staffelstab weitergereicht haben, können wir die Gruppe Bashkowsky auflösen. Sicherlich existiert Rassismus und soziale Hetze weiterhin, aber wir waren nie so verwegen zu glauben, dass die Gruppe Bashkowsky diese Zustände einfach so abschaffen könnte. Unser Ziel eine Gegenposition zur sogenannten Mitte der Gesellschaft zu entwickeln, in der der Rassismus mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, haben wir erreicht. Wir möchten allen danken, die uns so phantastisch unterstützt haben. Ohne Euch wäre vieles nicht möglich gewesen. Danke!


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Besuch der Gruppe Bashkowsky auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarktes löst Großeinsatz des Ordnungsamtes Neukölln und anderer Sicherheitskräfte aus

Vom 7.12.-9.12. 2012 fand der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt statt. Eröffnet wurde er von Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky persönlich und am Sonntag versteigerte er zusätzlich Wein aus dem Neuköllner Stadtteil Britz. Diese Gelegenheit lies die Gruppe Bashkowsky natürlich nicht ungenutzt und rief über das diabolische, wie soziale Netzwerk Twitter dazu auf, den Markt zu besuchen. Die Reaktionen aus Kreisen der Neuköllner spd und cdu war gekennzeichnet von Unterstellungen und Weltuntergangsphantasien. Wir sollten doch die Würde des Weihnachtsmarktes achten und ein weinerlicher Vertreter der herrschenden Ordnung  fing fast an zu weinen, weil er sich ausmalte, wie die Gruppe Bashkowsky den altehrwürdigen Alt-Rixdorfer Weihanachtsmarkt sprengen würde. Ncht im Sinne von Bomben natürlich. In Vorfeld sorgte dieser Tweet in Kreisen der Erben Noskes für gespielte Empörung, die gegen Heinz und seine rassistischen Thesen viel angebrachter gewesen wären. Desweiteren betonten Funktionäre von spd und cdu mantraartig, dass der Weihnachtsmarkt ein total unpolitische Veranstaltung sei. Eine Lüge, wie heute allgemein bekannt sein dürfte.

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Heinz Buschkowsky im Willy-Brandt-Haus: “Wir haben keine rassistische Gesellschaft!”

Die aktuelle Entwicklung am Montag, mit der Besetzung der Botschaft von Nigeria, dem darauf folgenden brutalen Polizeieinsatz und der am späten Nachmittag erfolgten Sponti vom Oranienplatz zur GeSa, die am Platz der Luftbrücke von den Cops gestoppt wurde, wirbelte unsere Planung kräftig durcheinander. So hatten wir am Montag Nachmittag erwogen die Kundgebung kurzfristig abzusagen und zur Teilnahme an der Sponti aufzurufen. Wir standen vor einer schweren Entscheidung und am Ende einer kurzen, aber intensiven Diskussion wollten wir Heinz Buschkowsky dann doch nicht das Feld kampflos überlassen.

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Rassismus ist überall: Bashkowsky zieht am 15.10. vor das Willy-Brandt-Haus

Sigmar Gabriel rollt Heinz Buschkowsky am Montag, dem 15.10. 2012 ab 19:30 Uhr, den roten Teppich im Willy-Brandt-Haus aus. Angekündigt ist eine Lesung mit anschliessender Diskussion, an der
Heinz Buschkowsky, Sigmar Gabriel und Aydan Özoguz, MdB, Stellv. SPD-Parteivorsitzende teilnehmen sollen. Danach werden Brezel & Wein gereicht. Diskutiert werden soll laut Einladung auch über Überfremdungsängste und folgt damit dem Vokabular der rechten Populisten und Wahrheitsinspruchnehmer_innen. Ja, es ist Wahlkampf und möglicherweise erhoffen sich nicht wenige in der SPD durch Heinz Buschkowsky und sein vor Rassismen triefendes Buch hier und da ein paar Prozentpunkte. Die Gruppe Bashkowsky ruft daher für den 15.10. 2012 ab 19 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Willy-Brandt-Haus in Kreuzberg auf. Wilhelmstraße Ecke Friedrich-Stampfer-Straße. Direkt gegenüber dem Willy-Brandt-Haus.

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Bashkowsky vor und Buschkowsky in der Urania

Der erste Herbststurm des Jahres über Berlin konnte die Gruppe Bashkowsky und ihre phantastischen Unterstützer_innen nicht davon abhalten vor die Urania Berlin zu ziehen. In letzter Minute erreichte uns, dank tatkräftiger Solidarität, ein Verstärker samt Mikro. Zur ersten Aktion der Gruppe Bashkowsky ausserhalb von Neukölln gesellten sich Mitglieder_innen des JugendtheaterBüro Berlin und brachten sich lautstark und phantasievoll ein. Trotz der ungünstigen Uhrzeit am einem Wochentag, sowie der schlechten Witterungsbedingungen beteiligten immerhin bis zu 50 Menschen an unserer Kundgebung.

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Bashkowsky liest Buschkowsky an der Urania die Leviten

Fast 2 Wochen sind vergangen, seit das Buch “Neukölln ist überall” von Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Neukölln, veröffentlicht wurde und es tummelt sich immer noch in den oberen Rängen der einschlägigen Besetsellerlisten. Am Donnerstag, dem 4. Oktober 2012, ab 19:30 Uhr wird Heinz Buschkowsky in der Urania Berlin sein Buch vorstellen. Die Gruppe Bashkowsky wird ebenfalls ab 18:30 Uhr vor Ort sein und vor der Urania eine Kundgebung abhalten. In einem Gespräch mit Radio Bremen wurde Buschkowsky auf unsere letzte Kundgebung angesprochen und offenbarte in erschreckender Weise seine gestörte Wahrnehmung der Realität. Auf die Frage des Moderators, “Herr Buschkowsky, ich kenn auch Leute, die sich in Neukölln engagieren und trotzdem gegen jetzt Sie auf die Straße gehen und sagen, das ist ein Rassist. Macht das gar nichts mit Ihnen?”, erwiderte er:

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Gruppe Bashkowsky besucht die BVV Neukölln und Heinz Buschkowsky

Anlässlich der ersten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln nach der Buchveröffentlichung des Bezirksbürgermeisters Heinz Buschkowsky, besuchte die Gruppe Bashkowsky das Rathaus Neukölln und nahm auf einer der Zuschauer_innentribünen Platz. Zur Sicherheit, damit nicht Jubelperser_innen die freien Plätze okkupieren, hatten wir vorher ausreichend viele Plätze reserviert. Diese Reservierung wurde innerhalb des Rathauses weitergetragen und so wunderte es nicht, dass drei Herren vom Staatsschutz anwesend waren und in der ersten Etage auf einem Sofa rumlümmelten. Die Gruppe Bashkowsky beugt sich jedoch keiner Erpressung oder Einschüchterung. Wer in Deutschland ein rassistisches Buch schreibt, der wird nun einmal vom Staat geschützt, was wir durchaus logisch finden, denn Rassismus ist der Alltag in Deutschland.

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