Gruppe Bashkowsky

Good Night Buschkowsky Pride!

Bashkowsky liest Buschkowsky an der Urania die Leviten

22 Kommentare

Fast 2 Wochen sind vergangen, seit das Buch “Neukölln ist überall” von Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Neukölln, veröffentlicht wurde und es tummelt sich immer noch in den oberen Rängen der einschlägigen Besetsellerlisten. Am Donnerstag, dem 4. Oktober 2012, ab 19:30 Uhr wird Heinz Buschkowsky in der Urania Berlin sein Buch vorstellen. Die Gruppe Bashkowsky wird ebenfalls ab 18:30 Uhr vor Ort sein und vor der Urania eine Kundgebung abhalten. In einem Gespräch mit Radio Bremen wurde Buschkowsky auf unsere letzte Kundgebung angesprochen und offenbarte in erschreckender Weise seine gestörte Wahrnehmung der Realität. Auf die Frage des Moderators, “Herr Buschkowsky, ich kenn auch Leute, die sich in Neukölln engagieren und trotzdem gegen jetzt Sie auf die Straße gehen und sagen, das ist ein Rassist. Macht das gar nichts mit Ihnen?”, erwiderte er:

Ich weiß nicht, was Sie da meinen. Es ist in der Tat richtig. Es gab eine Demonstration gegen mich. Einen sogenannten Flash Mob. Zudem fanden sich 100 Personen zusammen. Das ist für einen Flash Mob also nicht gerade ein Ruhmesblatt. Man könnte auch sagen, das ist ein Flop. Und da kann ich nur sagen: Bei der letzten Wahl vor einem Jahr habe ich 43% der Neuköllner Bevölkerung hinter mich gebracht.

Heinz Buschkowsky glaubt also in der Tat, dass unsere old school Kundgebung mit Redebeiträgen und dergleichen, die ganz ordentlich angemeldet wurde, ein Flash Mob gewesen sei. Hätte ihm sein persönlicher Internetausdrucker im Rathaus Neukölln doch nur vor seinem Interview mit Radio Bremen erklärt, was ein Flash Mob ist. Ihm wäre diese Peinlichkeit erspart geblieben. Wikipedia könnte da so manche Wissenslücke schliessen, lieber Heinz. Seine irrige Annahme, dass es sich um einen Flash Mob gehandelt hätte, könnte darauf zurückzuführen sein, dass die Gruppe Bashkowsky hauptsächlich über das Internet zu der kurzfristig geplanten Kundgebung mobilisierte. Wer will da noch behaupten, dass Heinz Buschkowsky keine Ahnung hat, was in der Welt und in Neukölln vor sich geht. Also Sahnehaube oben drauf, ist zu erwähnen, dass in Neukölln nicht der Bürgermeister gewählt wird, sondern eine Partei. Le SPD c’est moi scheint sein Credo zu sein und vielleicht hält er sich sogar für Neukölln selbst.

Alles scheint bei diesem Mann möglich zu sein. Auch hat er keineswegs 43% der Bevölkerung Neuköllns hinter sich vereint, sondern die SPD in Neukölln hat 43% der abgegebenen Stimmen erhalten. Nicht jede_r ist zur Wahl gegangen und längst nicht jede_r in Neukölln ist wahlberechtigt. Über sein Buch, das noch ungeschrieben war, wurde ebenfalls nicht abgestimmt. Für Buschkowsky gab es bisher keine einzige Demonstration. Desweiteren behauptet Buschkowsky, wir seien gegen ihn persönlich auf die Straße gegangen. Das ist ebenfalls rundweg falsch. Wir sind gegen die rassistischen Äusserungen in seinem Buch auf die Straße gegangen. Der Moderator fragte Buschkowsky, ob der Rassismusvorwurf für ihn schon so selbstverständlich ist, das er dem gegenüber gleichgültig sei. Buschkowsky antwortete:

Nein, der ist nicht selbstverständlich für mich, er ist Blödsinn. Ich möchte gerne die Stellen mal im Buch vorgelesen haben, die den Vorwurf des Rassismus rechtfertigen.

Der Wunsch des Sonnenkönigs ist der Gruppe Bashkowsky Befehl. Wir werden am Donnerstag vor der Urania u.a. jene Stellen aus seinem Buch zitieren, die wir für offenkundig rassistisch halten oder bei denen wir Sozialhetze erkannt haben. Dazu werden wir rassistische Kommentare von Buschkowsky-Fans verlesen, die ihm begeistert zustimmen. Zieht Euch warm an, packt zur Vorsicht Regensachen ein und unterstützt die Gruppe Bashkowsky vor der Urania lautstarkt, zornig und phantasievoll. Es werden viele Medienvertreter_innen anwesend sein. Zeigt vor Ort, dass das Neukölln von Buschkowsky nicht unser Neukölln ist. Zur Urania kommt ihr von Neukölln aus am Besten, wenn ihr mit der U7 bis Mehringdamm oder Yorckstr. fahrt und dort jeweils in den Bus M19 (PDF-Linienverlauf M19) Richtung S Grunewald bzw. S Halensee steigt und dann bis zur Haltestelle “An der Urania”.  Wir sehen uns am Donnerstag!

About these ads

22 Gedanken zu “Bashkowsky liest Buschkowsky an der Urania die Leviten

  1. Ich lese eure Artikel, seit ich das erste Mal von dieser Gruppe erfuhr. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich eure arrogante Art wirklich zum kotzen finde. Ihr unterscheidet euch bald nicht mehr vom Author. Ihr redet genauso herablassend über Herrn Buschowsky und stellt ihn als dumm dar. Ihr macht genau das, was ihr ihm vorwerft. Ihr akzeptiert keine andere Meinung. Sehr schade.

    Thomas

    • Hallo Thomas!

      Wenn du in der Tat unsere wenigen Artikel stets gelesen hast, dann sollte dir bekannt sein, dass sich unser Stil in keinster Weise geändert hat. Wobei ich jetzt nicht genau weiß, welche Stellen dich warum stören. Es wäre wünschenswert, wenn du das näher ausführen könntest. Wo akzeptieren wir denn keine andere Meinung? Welche Meinung genau und von wem? Buschkowsky weiß nun einmal nicht, was ein Flash Mob ist und ihm scheint, anhand dessen was er im Interview sagte, nicht bekannt zu sein gegen was wir demonstriert haben. Das finden wir durchaus bedauerlich, aber damit haben wir schon gerechnet.

      • Skandal, Buschkowsky nennt Demonstration einen Flash Mob. Ihr seid lustig. Wie kann jemand ein Rassist sein, wenn er sich für die bessere Bildung anderer Rassen einsetzt? Wo ist da die Logik? Buschkowsky sucht nach einer Lösung das Bildungsniveau von Kindern in Neukölln zu erhöhen. Er bennent die Probleme und sucht nach neuen Lösungsansätzen. Anstatt darüber zu diskutieren, ob diese Lösungsansätze richtig oder falsch sind, wollt ihr doch nur mit der Rassismuskeule jegliche Diskussion ersticken und macht euch damit zu Handlangern von Kapitalisten und Rechten.

      • @Werner

        Wo steht was von Skandal? Wir machen uns über ihn lustig, weil er die Realität genauso gestört wahrnimmt, wie du. Wie GoaGoaZwerg schon richtig anmerkte: Deine Verwendung des Wortes Rasse. lässt doch tief in deine braune Seele blicken. Wo sind denn in seinem Buch, das du wohl nicht gelesen hast, die Lösungsansätze?

      • @Werner
        “Wie kann jemand ein Rassist sein, wenn er sich für die bessere Bildung anderer Rassen einsetzt?”

        “andere Rassen” – top Kommentar von dir, ich lache hart.

    • @telehirn

      Gibt es nicht ein eigenes Kapitel mit Lösungsansätzen im Buch? Ich glaube es hieß “Was zu tun ist”. Da schreibt dieser Rassist die ganze Zeit was von Ganztagsschule, Kindergarten, Sprachförderung. Eine richtige Hetzkampagne.

      • Telegehirn nicht telehirn. Aber wenn es bei dir schon daran scheitert, dann besteht für dich kaum noch Hoffnung. Welche Lösungsansätze denn? Sozialistische Kindergartenpflicht und Geldentzug? Mehr kommt doch da nicht. Nur heisse Luft.

      • Ganz schlimm diese sozialistische Kindergartenpflicht und Ganztagsschulen sind doch purer Rassismus. Ganz zu schweigen von der kapitalistischen Schulpflicht und faschistischen Deutschkursen.

  2. Pingback: Bashkowsky liest Buschkowskys Rassismus | zeitrafferin

  3. Pingback: Bashkowsky liest Buschkowsky an der Urania die Leviten « Telegehirn

  4. Wär ja alles etwas glaubwürdiger, wenn es mal einen Namen oder so in einem Impressum gäbe.

    • Aha. Was wäre daran glaubwürdiger? Erscheint mir recht unlogisch und wenn, dass das einzige “Argument” sein soll, dann kann dir niemand helfen. Hier hat niemand großartig Lust darauf, von Buschkowsky-Groupies belästigt zu werden oder gar von Nazis.

    • FunFact: Mit zwei oder drei Klicks könntest du, vorausgesetzt du besitzt die Internetkompetenz eines durchschnittlichen Zweitklässlers, ganz leicht die Namen der Menschen hinter Bashkowsky erfahren. Und dann wird der Content hier in deinen Augen gleich glaubwürdiger? Hätte ja was magisches.

      • vielleicht gibt es aber auch menschen mit der internetkompetenz durchschnittlicher erstklässler.
        find ich irgendwie gemein, wie ihr die links liegen lasst.

  5. „Die Ausländer.“ Sie machten manchmal zu viel Lärm, störten ihre deutschen Nachbarn [...]

    Das tun die Zugezogezogenen aus dem Rest der Republik auch.

    Überhaupt, ich höre immer nur: Migranten sollen sich integrieren, integrieren, intgrieren.
    Das könnte man so langsam von den Szenekids auch mal fordern, die meinen, sich hier mal so richtig ausleben zu können. Klar, die entschuldigen sich wenigstens, wenn sie besoffen vor meine Tür kotzen, freuen tue ich mich aber trotzdem nicht. Neuerdings schleppt man auch haufenweise Sperrmüll an, um es sich auf der Straße gemütlich machen zu können. Und laut sind sie auch, wenn sie hier in Massen vorbeiziehen, weil man das auf dem Dorf ja vielleicht nicht so durfte.
    Da waren mir die paar Migranten lieber. Wo sind die überhaupt alle? Statt Dönerbuden gibt es doch eh nur noch Cafes. Als jemand, der in Neukölln wohnt und hier aufgewachsen ist, wirkt Buschkowskys Buch schlicht anachronistisch.

  6. Liebe Ausländer,
    bitte lasst uns mit diesen spießbürgerlichen Lattemachiato-Trinkern, die sich Prenzlauer Berg nicht leisten können und nun die Besserwisser von Neukölln sind, nicht alleine!

  7. http://www.qiez.de/schoeneberg/kultur/literatur/heinz-buschkowsky-im-gespraech-mit-guener-balci-in-der-urania/17060510

    Schlimm dieser Buschkowsky. Jetzt will er doch tatsächlich das die Kinder in Neukölln in der Schule was lernen. Dabei sollten sie doch lieber der Empfehlung von teleghirn folgen und was sinnvolles machen, wie z.B. sich mit ein paar Bier die Birne zuknallen.

    • Bwahahahahaha! Erst keine Argumente haben und dann Lügen verbreiten. Die Bier hast du wohl eher intus, wie es scheint. Rechtspopulisten gibt es in der Gruppe Bashkowsky nicht, aber hier im Kommentarbereich schon: Die nennen sich Manfred, Werner und Walter.

  8. Genau alles Lüge, Buschkowsky möchte, dass alle Migranten-Kinder in Neukölln nicht in die Schule gehen, dass würde nämlich eine Menge Geld sparen und das könnte er dann nämlich an die guten Deutschen in Zehlendorf verteilen.

  9. Und das ändert jetzt etwas daran was Buschkowsky möchte?

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 3.097 Followern an